Neue Impulse des monastischen Lebens auf der Insel Reichenau
Feier der Entsendung zweier philippinischer Ordensschwestern auf die Insel Reichenau und silbernes Priesterjubiläum von Pater Stephan Vorwerk
Seit dem Jahr 724, als der Wandermönch Pirmin auf die Insel Reichenau kam, gab es Mönche auf der Reichenau. Der Höhepunkt ihres Schaffens erlebte das Kloster im 9. bis 11. Jhdt. Berühmt war das Kloster vor allem durch die Buchmalerei, die Wissenschaft und die politische Bedeutung. Letzteres zeigte sich besonders darin, dass Mönche von der Reichenau als Berater für Kaiser hinzugezogen wurden oder als Erzieher. Im Bereich der Wissenschaft war besonders der Mönch Hermann der Lahme berühmt (Man bezeichnete ihn auch als Wunder des Jahrhunderts). Die Bedeutung des Klosters nahm in der Folge aber ab. Das monastische Leben erlosch endgültig im Jahre 1803.
Aber seit September 2001 gibt es wieder Mönche auf der Insel. Als Projekt gestartet, wieder benediktinisches Leben entstehen zu lassen, wurde die Cella St. Benedikt am 13. Juni 2004 von Erzabt Theodor Hogg OSB als Cella der Erzabtei Beuron errichtet.
Aber seit September 2001 gibt es wieder Mönche auf der Insel. Als Projekt gestartet, wieder benediktinisches Leben entstehen zu lassen, wurde die Cella St. Benedikt am 13. Juni 2004 von Erzabt Theodor Hogg OSB als Cella der Erzabtei Beuron errichtet.
Pater Stephan hatte aus seiner Zeit in Tabgha, Israel, Kontakt zu der philippinischen Kongregation Benedictine Sisters of the Eucharistic King. 2017 knüpfte er an diesen Kontakt wieder an und besuchte die Schwestern auf den Philippinen. Er konnte sie überzeugen, zwei Schwestern auf die Insel Reichenau zu entsenden. Seit Dezember 2017 sind die Ordensschwestern Sr. Dr. min. Araceli Escurzon OSB und Sr. Rochelle Marie Vidal OSB zur Cella St. Benedikt hinzugekommen. Ihr benediktinischer Auftrag ist ab jetzt der geschwisterlichen Liturgie im Stundengebet. Darüber hinaus werden die Schwestern den Glauben in der pastoralen Verkündigung gestalten. Sie bereichern auch mit ihrer Freundlichkeit und ihrem Lachen nun das Leben der Reichenauer.
Am Sonntag, dem 08.07.2018 feierten die Insulaner nicht nur das silberne Priesterjubiläum von Pater Stephan, der am 03. Juli 1993 in der Abteikirche St. Josef zu Gerleve durch Weihbischof Heinrich Jansen zum Priester geweiht wurde, sondern auch die offizielle Entsendung der Schwestern auf die Insel Reichenau. Am Vormittag fand eine feierliche Messe im Münster St. Maria und Markus statt. Mag. Theol. Stefan Jagoschütz, St. Stephan, Wien schenkte uns sein Predigtwort. Mitwirkende waren die Kirchenband, das Münsterorchester und der Gesamtchor der drei katholischen Kirchen der Reichenau. An der Orgel spielte Prof Dr. Alexander Bürkle unter der Leitung von Patricia Klug. Aufgeführt wurde die kleine Orgelsolomesse von Mozart (KV259). Erzabt Tutilo von der Abtei Beuron nahm am Sonntag an den Feierlichkeiten teil. Ebenso nahmen als besondere Freunde der Klosterinsel Reichenau und von Pater Stephan Weihbischof em. Paul Wehrle, Freiburg und Bischof em. Heinrich Mussinghoff, Aachen teil.
Während der Vesper am Abend in der Kirche St. Peter und Paul in Reichenau-Niederzell, fand nun die offizielle Entsendung statt. Dazu war die Generaloberin, Mo. M. Cecile Lañas, OSB extra von den Philippinen angereist. In ihrer Ansprache sagte sie, dass als erstes Problem die kalten Füße der Schwestern waren. Was aber durch die herzliche, warme Aufnahme durch die Reichenauer schnell wieder ausgeglichen wurde. Mo. M. Cecile Lañas verglich, wie auch der Bürgermeister Dr. Zoll am Vormittag in der Messe, mit einer Ehe, die hoffentlich nie in einer Scheidung enden werde. Ausklang fand der Tag im Garten der Cella.
Axel Morat
Am Sonntag, dem 08.07.2018 feierten die Insulaner nicht nur das silberne Priesterjubiläum von Pater Stephan, der am 03. Juli 1993 in der Abteikirche St. Josef zu Gerleve durch Weihbischof Heinrich Jansen zum Priester geweiht wurde, sondern auch die offizielle Entsendung der Schwestern auf die Insel Reichenau. Am Vormittag fand eine feierliche Messe im Münster St. Maria und Markus statt. Mag. Theol. Stefan Jagoschütz, St. Stephan, Wien schenkte uns sein Predigtwort. Mitwirkende waren die Kirchenband, das Münsterorchester und der Gesamtchor der drei katholischen Kirchen der Reichenau. An der Orgel spielte Prof Dr. Alexander Bürkle unter der Leitung von Patricia Klug. Aufgeführt wurde die kleine Orgelsolomesse von Mozart (KV259). Erzabt Tutilo von der Abtei Beuron nahm am Sonntag an den Feierlichkeiten teil. Ebenso nahmen als besondere Freunde der Klosterinsel Reichenau und von Pater Stephan Weihbischof em. Paul Wehrle, Freiburg und Bischof em. Heinrich Mussinghoff, Aachen teil.
Während der Vesper am Abend in der Kirche St. Peter und Paul in Reichenau-Niederzell, fand nun die offizielle Entsendung statt. Dazu war die Generaloberin, Mo. M. Cecile Lañas, OSB extra von den Philippinen angereist. In ihrer Ansprache sagte sie, dass als erstes Problem die kalten Füße der Schwestern waren. Was aber durch die herzliche, warme Aufnahme durch die Reichenauer schnell wieder ausgeglichen wurde. Mo. M. Cecile Lañas verglich, wie auch der Bürgermeister Dr. Zoll am Vormittag in der Messe, mit einer Ehe, die hoffentlich nie in einer Scheidung enden werde. Ausklang fand der Tag im Garten der Cella.
Axel Morat
