Ein Besuch beim heiligen Pirmin
Der Münsterchor und das Münsterorchester besuchen den heiligen Pirmin in Innsbruck
Der heilige Pirmin war ein Wandermönch, der wahrscheinlich aus Irland stammend, über Paris nach Süddeutschland kam. Er war Benediktiner und erhielt von Karl Martell den Auftrag in Süddeutschland das Christentum zu verbreiten. So kam er im Jahre 724 auf die Insel Reichenau und gründete das Kloster Reichenau. Der Legende nach soll alles böse Gewürm die Insel verlassen haben, als der heilige Pirmin die Insel betreten hat. Er weihte es von Anfang an der Mutter Maria. Drei Jahre später verließ er das Kloster schon wieder und gründete im Schwarzwald und entlang des Hochrheins weitere Klöster. So zum Beispiel die Klöster Gengenbach und Murbach. Weitere hat er reformiert.
Zuletzt gründete er das Kloster Hornbach. Am 3. November im Jahre 753 verstarb Pirmin in Hornbach. Als das Kloster 1558 aufgelöst wurde, rettete man die Reliquien und überführte sie nach Speyer.
Von dort brachte sie 1575 der ehemalige Präsident des Reichskammergerichtes und Statthalter von Tirol, Graf Schweikhard von Helfenstein, in seine Residenz nach Innsbruck (Wikipedia).
Dort wird er seitdem, in der Jesuitenkirche, jetzt in einem modernen Schrein aus dem Jahre 1954 (http://www.jesuitenkirche-innsbruck.at/) in einer Seitenkapelle verehrt.
Die Klosterinsel Reichenau ist ihrem Gründer seit jeher fest verbunden. Die Klostergeschichte und die daraus folgende Entwicklung des Christlichen Glaubens, der immer noch sehr auf der Insel lebendig ist, war ausschlaggebend für die Auszeichnung als Weltkulturerbe durch die UNESCO.
Ein wesentlicher Teil der christlichen Tradition ist die Kirchenmusik mit den Kirchenchören (5 Chöre und ein Jugendchor) und dem Orchester. Der Münsterchor und das Münsterorchester plante schon vor Jahren unseren Klostergründer zu besuchen. Am letzten Wochenende im April wurde dieses Versprechen eingelöst. Mit zwei Bussen machten sich die Musiker des Münsterchores und des Orchesters auf den Weg nach Innsbruck.
In einem sehr abwechslungsreichen und interessanten Programm erwanderten wir uns ein Bild von dem Ort, an dem der heilige Pirmin seine letzte Ruhe gefunden hat.
Es war uns eine große Freude, dass wir am Sonntag, in der Messe für die Gottesdienstbesucher und den heiligen Pirmin singen durften.
Zuletzt gründete er das Kloster Hornbach. Am 3. November im Jahre 753 verstarb Pirmin in Hornbach. Als das Kloster 1558 aufgelöst wurde, rettete man die Reliquien und überführte sie nach Speyer.
Von dort brachte sie 1575 der ehemalige Präsident des Reichskammergerichtes und Statthalter von Tirol, Graf Schweikhard von Helfenstein, in seine Residenz nach Innsbruck (Wikipedia).
Dort wird er seitdem, in der Jesuitenkirche, jetzt in einem modernen Schrein aus dem Jahre 1954 (http://www.jesuitenkirche-innsbruck.at/) in einer Seitenkapelle verehrt.
Die Klosterinsel Reichenau ist ihrem Gründer seit jeher fest verbunden. Die Klostergeschichte und die daraus folgende Entwicklung des Christlichen Glaubens, der immer noch sehr auf der Insel lebendig ist, war ausschlaggebend für die Auszeichnung als Weltkulturerbe durch die UNESCO.
Ein wesentlicher Teil der christlichen Tradition ist die Kirchenmusik mit den Kirchenchören (5 Chöre und ein Jugendchor) und dem Orchester. Der Münsterchor und das Münsterorchester plante schon vor Jahren unseren Klostergründer zu besuchen. Am letzten Wochenende im April wurde dieses Versprechen eingelöst. Mit zwei Bussen machten sich die Musiker des Münsterchores und des Orchesters auf den Weg nach Innsbruck.
In einem sehr abwechslungsreichen und interessanten Programm erwanderten wir uns ein Bild von dem Ort, an dem der heilige Pirmin seine letzte Ruhe gefunden hat.
Es war uns eine große Freude, dass wir am Sonntag, in der Messe für die Gottesdienstbesucher und den heiligen Pirmin singen durften.
